Samstag, 7. März 2015

Motivation

Ich weiß nicht, wie das bei euch ist, aber das mit der Motivation ist bei mir so eine Sache: Meistens bin ich super motiviert - in der Theorie. Bei der Praxis scheitert es, weil ich mich dann doch häufig nicht überwinden kann und deshalb endet es oft damit, dass ich alles am Abend vorher erledige und zwar bis in die Nacht hinein. Mit der Zeit habe ich eine Strategie entwickelt wie ich mich besser motivieren kann und somit zumindest versuche, Last Minute Lernen zu verhindern.

1. Zusätzliches Material besorgen
Mir hilft es enorm, erstmal in die Bücherei zu gehen und dort nach zusätzlichem Lernmaterial zu gucken. Je nach Lehrer sind meine Heftaufschriebe nämlich gut oder schlecht und deshalb hilft es mir einfach, wenn ich alles noch mal übersichtlich in einem Buch habe. Ich verlasse dann meistens ziemlich motiviert die Bücherei und gehen auf direktem Weg nach Hause.

2. Einen ordentlichen Ort suchen
Mein Schreibtisch dient eher als Kleiderablage und im allgemeinen lenkt mich zu viel in meinem Zimmer ab, um dort wirklich konzentriert zu lernen. Irgendwann habe ich mal festgestellt, dass ich in der Küche ziemlich gut lernen kann. Ich mache mir zuerst einen Tee und setze mich dann mit meinen Sachen an den Tisch. Dort lenkt mich nichts ab und ich habe eine angenehm ruhige Lernatmosphäre. Natürlich wird nicht für jeden die Küche ein optimaler Lernort sein, aber ihr könnt doch einfach mal verschiedene Orte ausprobieren, vielleicht findet ihr ja auch euren perfekten Ort zum Lernen.

3. Erstelle einen Lernplan
Klingt ziemlich ergeizig und ich hätte nie gedacht, dass ich sowas mal mache, aber ich habe gemerkt, dass man viel strukturierter lernt, wenn man sich vorher einen Überblick über alles was man lernen muss verschafft und dann zumindest im Kopf einen Plan erstellt, wann, wie und in welcher Reihenfolge man alles lernen will.

4. Schreibe eine Zusammenfassung
Während dem Lernen schreibe ich alles wichtige in Stichworten mit, damit ich die Stunden vor der Arbeit nochmal alles durchgehen kann und nichts vergesse.

5. Pausen machen
Es ist wichtig, zwischendrin auch mal Pausen zu machen, damit man sich auch wirklich alles merken kann und am Ende nicht total erschöpft ist. Ich gehe gerne ein bisschen spazieren, weil frische Luft ja bekanntlich gut tut und ich dabei im Kopf nochmal alles durchgehen kann. Manchmal lenke ich mich auch ein bisschen ab, indem ich eine Kamera mitnehme und einfach ein paar Fotos mache.


6. Sich selbst belohnen
Meinem früheren Lateinlehrer war das immer sehr wichtig: Sich am Ende eines Tages, wenn man viel geschafft hat belohnen. Das kann etwas leckeres zum Essen, ein heißes Bad, ein Abend mit Freunden, ein gutes Buch oder ein guter Film sein. Denkt euch einfach etwas aus, was euch anspornt und euch dann am Ende des anstrengenden Tages gut tut.

Ich hoffe, der eine oder andere Tipp war hilfreich für euch. Ich wünsche euch viel Erfolg bei allen Klausuren und Prüfungen die in nächster Zeit anstehen!

Bis bald
Eure Doro

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