Samstag, 30. April 2016

Aufgeben


Ich hab's geschmissen. Nach langem Überlegen. Ich stand kurz vor einem Nervenzusammenbruch, weil mich alles in letzter Zeit so unglaublich belastet hat, der Druck wurde mir einfach zu groß. Vor ein paar Stunden hielt ich Aufgeben noch für keine Lösung, denn dann wäre der ganze Kurs ein Jahr lang umsonst besucht und all meine Bemühungen vergebens. Überhaupt bin ich niemand, der aufgibt, ich will mir nämlich nicht eingestehen, dass ich etwas nicht schaffen kann, denn ich zeige nicht gern Schwäche. Der Gedanke daran, allen sagen zu müssen, dass ich keine Arbeit abgeben werde schien mir ziemlich erniedrigend, denn eigentlich war oft ich diejenige, die andere für mangelndes Durchhaltevermögen belächelte. Und nun würde ich selbst diejenige sein. Ein ziemlich ernüchternder Moment.
Doch zugleich wusste ich auch, dass alles, was ich zu Papier bringen würde, für mich nicht zufriedenstellend wäre und ich an dieser Arbeit nur kaputt gehe, denn ich habe schon seit Wochen nicht mehr von ganzem Herzen lachen können, ohne an den nächsten Tag und meine endlose To Do - Liste denken zu müssen.
Mir ist schon bewusst, dass es hier nur um eine Hausarbeit mit ein paar lächerlichen Seiten geht, doch das war für mich im Prinzip nur die Spitze des Eisbergs, der Tropfen, der für mich das Fass zum Überlaufen gebracht hat. Und wie!
Als ich dann die Entscheidung getroffen habe, verspürte ich plötzlich eine innere Ruhe, die die letzten drei Stunden langsam zu einer stillen Zufriedenheit geworden ist.
Ein Jahr diesen Kurs zu besuchen, war vielleicht nicht zielführend für mich, aber dennoch nicht vergebens, denn ich habe etwas ganz anderes gelernt: Aufgeben ist nicht immer etwas schlechtes, manchmal ist sogar gut und richtig, man muss dann nur zu seiner Entscheidung stehen und sich nicht rausreden. Und dass werde ich jetzt die nächsten Tage tun.

Alles Liebe
Eure Doro 



Kennt ihr diese Momente, in denen ihr erfüllt seid von Beliebigkeit? In denen euch alles egal ist, ihr einfach nur da sitzt und nicht wisst, was euer nächster Schritt ist? Mir geht es im Moment so: Ich sehe nur noch den Berg an Aufgaben vor mir, der auf mich wartet und frage mich, wann es endlich aufhört, wann endlich ein Ende in Sicht ist. Denn mir kommt alles momentan ziemlich endlos vor. Dieses sich immer und überall beweisen müssen, denn sonst "wird man ja nix" und man verwahrlost und wird einsam sterben. Ich mag es wirklich in Deutschland aufzuwachsen, aber warum sind wir alle nur so auf Leistung getrimmt? Wer hat diese beschissene (sorry) Leistungsgesellschaft denn eigentlich erfunden?! Uns geht es so gut und trotzdem ist der Sinn und der wichtigste Wert unseres Lebens häufig einfach nur Konsum und Optimierung: Höher, schneller, weiter. Wettbewerbsfähig bleiben, denn sonst verpasst man ja etwas.

Ist das eine Depression? Nennt man es Burn Out? Ich habe keine Ahnung, doch ich weiß, dass es so nicht weitergehen kann! Ich habe es satt, auf meine Leistung reduziert zu werden und mir selbst am meisten Druck zu machen und mir einzureden, dass ich ohne Erfolg wertlos bin, denn das ist Blödsinn! (Meine Facharbeit werde ich jetzt leider trotzdem schreiben müssen.)

Bis bald
Eure Doro

Donnerstag, 18. Februar 2016

Herz oder Kopf?

deutschlyrik: Joris - Herz u00fcber Kopf:


Kennst du das? Wenn dein Herz dir etwas anderes sagt als dein Kopf? Und du stehst nun in der Mitte, zwischen alldem und sollst eine Entscheidung fällen? Was zählt mehr? Herz? Kopf? Oder doch beides? Herz, Kopf, Herz, Kopf...

Mein Herz beginnt zu rasen, sobald er meine Hand nimmt. Die Schmetterlinge beginnen zu flattern und meine Gehirn ist wie benebelt. Total klischeehaft, weiß. Ich weiß nicht mehr, wie mir geschieht und ich will nur noch in seinen Armen versinken.

Mein Kopf sagt mir, dass das alles sowieso nicht funktionieren würde, weil wir zu unterschiedlich sind und ruft mir gleich zu, dass andere Leute besser zu mir passen würden. Er introvertiert, ich extrovertiert. Er Technik, ich Sprachen. Er Praktiker, ich Theoretiker. Er katholisch, ich evangelisch. Er Bandenser, ich Schwabe...:D
 

Diesen Post habe ich vor acht Monaten begonnen und ihn nie fertig geschrieben. Vielleicht, weil ich selbst zu verwirrt war, um zu wissen, auf was dieser Post hinauslaufen sollte. Vermutlich war ich einfach viel zu sehr ins Geschehen involviert, um meine Gedanken klar zu fassen. Generell waren die letzten Monate sehr stressig, ich bin kaum dazu gekommen, meine Gedanken zu verschriftlichen, daher die lange Pause.

Wie ich mich entschieden habe? Herz oder Kopf?
In meinem Fall hat überraschenderweise das Herz gewonnen. Eigentlich bin ich ein totaler Kopfmensch: Für mich muss alles einen Sinn ergeben, ich traue meinen Gefühlen nicht mehr wirklich, denn man kann sich zu leicht täuschen und landet schnell auf der Schnauze. Wenn man einmal eine Fehlentscheidung getroffen hat, weil man sich zu sehr auf seine Gefühle verlassen hat, dann macht man das nicht mehr allzu schnell wieder.
Trotzdem hat das Herz gewonnen und glaubt mir: Es war auf keinen Fall leicht und ich weiß immer noch nicht wirklich, wie es genau passieren konnte. Es war ein Kampf, denn mein Kopf hatte beschlossen, dass er als Sieger hervorgehen will. Ich wollte diesem tollen Kerl, der mein Herz zum Rasen gebracht hat, einen Korb geben, aber irgendwie lief alles nicht nach Plan und überraschenderweise hat doch mein Herz gewonnen.
Natürlich war der Kopf erst sehr unzufrieden und hat mir diese Entscheidung tagelang mies geredet, denn eine Beziehung zu jemandem, der in ungefähr allem gegensätzlich ist und noch mehrere Stunden entfernt wohnt, das kann ja nicht gutgehen.


Doch jetzt, wo ich bald acht Monate mit diesem tollen Kerl zusammen bin, kann ich euch vier Dinge sagen:
 1. Manchmal hat das Herz auch recht und weiß vielleicht schon Dinge, die der Kopf noch gar nicht ahnen kann. Also an alle Kopfmenschen: Lasst euer Herz auch mal zu Wort kommen. Das heißt nicht, dass ihr euer Gehirn ausschalten sollt, denn Nachdenken schadet selten, aber das Herz sollte zumindest auch seine Meinung sagen dürfen;)
 2. Gegensätze ziehen sich wirklich an. Es kommt nicht darauf an, wie ähnlich ihr euch seid in Bezug auf Charakter oder Interessen. Es kommt darauf an, dass ihr in den wirklich wichtigen Dingen, wie Zukunftsvorstellungen, Werte und Einstellungen, zusammenpasst und dass ihr wenigstens ein paar Dinge habt, die euch gemeinsam Spaß machen.
 3. Fernbeziehungen können funktionieren, wenn beide kompromissbereit sind, also z.B. bereit sind, Termine zu verschieben oder nicht wahrzunehmen, um den anderen am Wochenende zu besuchen.  Man wird trotzdem an seine Grenzen kommen, denn es wird nicht leichter, sondern immer schwerer und nicht selten ist man mit den Nerven am Ende und will einfach nur heulen. Doch solange man weiß, dass Aussicht auf Besserung besteht, ist es dennoch machbar und man weiß zunehmend, dass die Beziehung stark ist und viel aushält, denn Vertrauen ist hier Pflicht.
 4. Auch Schwaben und Badenser können zusammen sein, es ist nur ein bisschen wie bei Romeo und Julia:D

Alles Liebe
Eure Doro

Samstag, 13. Juni 2015

Im Moment...

Tut mir Leid, dass so lang keine Posts mehr kamen, ich bin im Moment einfach gefühlt ein bisschen überfordert mit meinem Leben. Heute Abend hatte ich aber den Drang, mal wieder etwas zu posten und dann habe ich mich an die #Schreibzeit Mai von dem Blog 'was eigenes' erinnert und dachte, es wäre nicht nur eine gute Möglichkeit, mal wieder etwas zu posten, sondern auch meine Gedanken ein bisschen zu sortieren.

Im Moment...

...denke ich, dass es mir unmöglich ist, dieses Schuljahr erfolgreich zu beenden. Ich habe noch so unglaublich viel zu tun, bin aber viel zu verwirrt um mich auf das alles konzentrieren zu können. 

...mag ich den Gedanken daran, dass in einigen Wochen, die noch so unerreichbaren Ferien endlich da sind.

....mag ich nicht, dass ich nächste Woche Prüfung habe und noch ein Berg zum Lernen auf mich wartet. Abgesehen davon komme ich gerade nicht besonders gut mit meiner Familie klar.

...fühle ich mich verwirrt. Einfach nur verwirrt und total überfordert mit meinem eigenen Gefühlschaos. Ich weiß selbst nicht mehr wirklich, was ich fühle und was ich eigentlich will.

...trage ich häufig Kleider, da es ziemlich warm ist. Sonst ein Top, eine lange Hose und einen bequemen Riesencardigan. Grundsätzlich mit meiner Lieblingskette, einer kurzen silbernen Kette mit einer Mutter als Anhänger, dazu noch meine Perlenohrringe und meinen geliebten Chucks.

...brauche ich ganz dringend Schlaf. Ich habe schon seit einem Monat einen Durchschnitt von sechs Stunden Schlaf und das strengt mich enorm an. Außerdem Motivation und jemanden, der meine Gedanken und Gefühle für mich oder auch mit mir sortiert. Und ein schön kaltes Glas Wasser, da es sehr warm ist.

...nerven mich meine Eltern und die Schule. Ich wünsche mir momentan einfach nur noch meine Ruhe von alldem.

...will ich alles hinter mir lassen, in Frankreich am Strand liegen und lesen.

...höre ich wenn ich unterwegs bin The Gentlemen, eine britische Pop-/Rockband, die sich leider letztes Jahr aufgelöst hat. Vor allem A Candid History of Faith, Hope, Love und Departures sind einfach unglaublich toll gelungene Alben. Zuhause höre ich ziemlich viel Worship, da Gott (wie Michael W. Smith in seinem Song You Won't Let Go singt) der Anker meiner Seele ist und ich durch ihn zur Ruhe kommen kann. 

 ...mache ich sehr viel für die Schule, vor allem lerne ich viel Latein. Sonst bin ich Whatsapp-dauer-online und teile so ziemlich jeden Schritt, jeden Handgriff, jede Nahrung, die ich zu mir nehme, mein komplettes Leben mit meinen Freunden oder treffe mich mit ihnen. Dann spiele ich vor allem abends sehr viel Gitarre.
Ab und zu gucke ich noch meine Serien weiter: Die 6. Staffel von Pretty Little Liars hat begonnen (und zwar ziemlich gruselig und gestört). Ich habe diese Woche mit Hinterm Sofa an der Front begonnen und war sehr positiv von dem Humor überrascht.
Auf YouTube bin ich momentan sehr wenig, nur Twin.tv ist für mich ein Muss! Ich liebe einfach die Art der Beiden und wie sie sich über alles und jeden das Maul zerreißen. MrKate's Serie OMG We Bought A House ist endlich in die zweite Runde gegangen: Ich bin einfach nur beeindruckt wie talentiert sie und ihr Mann sind und was sie alles aus ihrem Haus zaubern. Wenn ich besonders viel Zeit habe, gucke ich auch mal Marie Meimbergs Stammtisch an. Die Diskussionen dort sind immer sehr interessant.

...esse ich ungewöhnlich wenig. Eigentlich bin ich ein richtiges Vielfraß, aber momentan esse ich fast nichts, und wenn, dann in erster Linie leichte Dinge wie Salat oder Obst.

...trinke ich sehr viel Wasser. Wie gesagt, es ist ziemlich warm momentan und an solchen Tagen trinke ich am liebsten ganz einfaches, stilles, möglichst kühles Wasser. Ab und zu trinke ich noch morgens oder auch abends einen Tee und nach der Schule einen Smoothie mit Nektarinen und schwarzen Johannisbeeren.

...rieche ich nach wochenlangen Erkältunsphasen endlich mal wieder etwas und ich wünsche mir, dass es so bleibt, denn sonst kann ich wunderbare Dinge wie Sommerregen oder auch nur mein tolles Haaröl nicht riechen.

...vermisse ich Ruhe und Gelassenheit in meinem Leben und einige Freunde, die ich schon länger nicht mehr gesehen hab.

...bedaure ich, dass die Regierung auf eine selten dämliche Idee wie G8 gekommen ist. Warum?!

...träume ich die gestörtesten Träume der Welt, die aber ironischerweise an einem Punkt des Geschehens den Nagel auf den Kopf treffen und mir gewisse Dinge noch einmal neu bewusst machen.

...danke ich meiner Familie, dass sie Jemanden so grausam gelaunten wie mich lieb haben und noch nicht vor die Tür gesetzt haben. Außerdem meinen Freunden, dass sie meinem endlosen Gelaber Gehör schenken und immer für mich da sind. Und Gott, einfach für alles.

Bis bald
Eure Doro 

Samstag, 4. April 2015

Das Internet


Habt ihr auch manchmal das Gefühl, dass euch das Internet irgendwie auslaugt? Passend zur Karwoche habe ich meine Internetnutzung reduziert und mich mehr auf meine Freunde und meine Familie konzentriert. Dabei habe ich gemerkt, dass ich eigentlich das Internet gar nicht so sehr brauche wie ich oft denke. Es ist denke ich eine ziemliche Ironie das ausgerechnet im Internet selbst zuzugeben, aber ich hab einfach keinen Bock mehr darauf. Ich will wieder mehr Bücher lesen, richtige Bücher, Bücher zum Anfassen, die nach dem Kauf beim Durchblättern noch wie frisch gedruckt riechen. Ich will wieder CDs hören, keine MP3s. Ich will neben meiner Freundin sitzen und ihr alles erzählen, was mir gerade durch den Kopf schießt und wie es mir gerade geht, ganz ohne Whatsapp und Emojis. Ich will durch einen H&M laufen anstatt Zuhause auf meine neue Bestellung zu warten. Und eigentlich will ich diesen Text nicht tippen, sondern ganz klassisch mit einem Kugelschreiber in mein Notizbuch schreiben.

Aber andererseits: Es ist bequem, seine Musik immer im Digitalformat dabeizuhaben. Es ist oft auch ganz praktisch, meiner Freundin mal schnell ein Foto oder einen Screenshot zu schicken, denn man vergisst im Laufe des Tages viel und erzählt dann oft nur noch die Hälfte von dem, was man eigentlich erzählen wollte. Genauso ist es auch ziemlich erleichternd, auf dieses frustrierte Gefühl zu verzichten, das man hat, wenn man von einer Shoppingtour mit leeren Händen oder einem Frustkauf zurückkommt. Und bei meinem Notizbuch wäre es noch unwahrscheinlicher als bei diesem Blog, dass den Text jemand liest. Nur bei den Büchern, da bin ich absolut nicht kompromissbereit.

Auch wenn ich die Vorteile des Internets durchaus erkenne und irgendwie auch in letzter Zeit ein Twitterjunkie geworden bin, habe ich das Gefühl, dass das Internet mich zunehmend einsam macht. Vor allem nachdem ich ein paar Tage mal wenig bis gar nicht online war, fällt mir auf, dass ich viel ausgeglichener bin. Wenn ich mehr online bin, fühle mich deutlich einsamer und bin viel gereizter.
Und ich habe das Gefühl, dass mich das Internet sozusagen allein durch die 'Anwesenheit' dazu bringt, weniger zu lesen. Im Urlaub habe nur selten Internet und dort lese ich immer so unglaublich viel und bin danach viel erhohlter. Seit dieser Erkenntnis versuche ich, ein bisschen Urlaub zu mir nach Hause zu holen indem ich einfach mein Handy öfter auf dem Nachttisch liegen lasse, aber noch funktioniert das nicht so ganz, da sich dieser Zwang online zu sein, erst nach einer gewissen Zeit einstellt.

Außerdem will ich meine Zeit zurück. Ich will niemals erfahren, wie viel Zeit es ist, die ich schon verschwendet habe beim Gucken irgendwelcher Videos, Blogs lesen oder Stalken irgendwelcher Leute. Ich will sie einfach nur zurück!
Und da ist natürlich auch diese Nostalgie: Meine Schwester ist fünf Jahre jünger als ich und hat keine einzige Videokassette und nur die alten Kassetten von uns, besitzt einen E-Bookreader und hat fast nur Musik in digitaler Form. Außerdem ist sie kurz davor, sich in ihren jungen Jahren ein Smartphone zu kaufen. Ich weiß, dass sich Zeiten ändern, aber ich kann die alten Leute immer mehr verstehen: Früher war glaube ich echt vieles besser. Ich will nicht, dass meine Kinder irgendwann mal in einer komplett digitalisierten Welt aufwachsen. Aber dieses Thema ist glaube ich fast noch einen neuen Post wert.

Ich wünsche euch frohe Ostern und eine tolle Zeit mit der Familie. Ich persönlich hoffe, dass dieses Jahr noch der Aha-Moment kommt durch den ich wieder neu begreife, was Ostern für mich bedeutet, nämlich dass da jemand ist, der für mich gestorben ist.

Bis bald
Eure Doro

Samstag, 28. März 2015

Favoriten März

Musik

Songs:
1  Wolke 4 von Philipp Dittberner, Marv
2  Hier spricht dein Herz von Gregor Meyle
3  Unter die Haut von Tim Benzko feat. Cassandra Steen
4  Twenty Three Acoustic von Yellowcard
5  Stay von Rihanna feat. Mikky Ekko
6  Fort von hier von Tom Beck
7  Wie soll ein Mensch das ertragen von Philipp Poisel
8  View From Heaven Acoustic von Yellowcard
9  Up von Olly Murs feat. Demi Lovato
10 I Won't Give Up von James Blunt

Alben:
Southern Air von Yellowcard
Ocean Avenue Acoustic von Yellowcard
Happiness (Deluxe Edition) von Hurts

Künstler:
1  Yellowcard
2  James Blunt
3  Gregor Meyle

Bücher

Böser Wolf von Nele Neuhaus: Ein toller Krimi, der bis zum Ende spannend bleibt. Ich will auch nicht zu viel verraten nur so viel: Es handelt um Vergewaltigung. Mein liebstes Buch aus der Krimireihe von Nele Neuhaus.
Maze Runner von James Dashner: Ein Fantasy/Science Fiction-Roman, in dem es um eine Gruppe Jungs geht, die in der Mitte eines Labyrinths gefangen sind und nichts mehr bis auf ihren Namen wissen. Dieses Buch war eine ziemlich große Überraschung für mich, weil ich es wider Erwarten ziemlich mochte. Die Geschichte hat mich zuerst überhaupt nicht angesprochen, aber es ist so gut geschrieben, dass mich das Buch schon nach drei Seiten gepackt hat.
Der Soundtrack meines Lebens von Jessy Kirby: Ein Roman, der von einem Mädchen handelt, dessen Bruder gestorben ist. Er war bis auf ihre Tante ihr letzter noch lebender Angehöriger und damit ihr engster Vertrauter. Sie beschließt einen Road Trip zu machen und nimmt den besten Freund ihres Bruders, den sie eigentlich nicht leiden kann, mit. Das Buch war sehr angenehm zu lesen.

Samstag, 21. März 2015

Mein Blog – ein privates Tagebuch? #Schreibzeit

Bine von dem Blog 'was eigenes' hat vor einigen Tagen eine neue #Schreibzeit gestartet. Da mich dieses mal das Thema sehr angesprochen hat, werde ich dieses Mal auch mitmachen.

Mein Blog. Ein privates Tagebuch? Ein Stück weit schon. Ich schreibe hier über Themen, die mich aktuell beschäftigen, erzähle euch meine Gedanken und Gefühle. Ich schreibe schon auch über Dinge, die ich nicht jedem, der mir über den Weg läuft einfach so erzählen würde und in dem Fall kommt mir auch die Anonymität des Internets zugute.
Aber genau wie Bine gesagt hat: Wenn es wirklich nur ein Tagebuch wäre, dann könnte ich alles genauso gut in ein Notizbuch schreiben oder mir einen Ordner auf meinem Computer mit Worddateien anfertigen. Was mich daran reizt, meine persönlichen Gedanken und Gefühle hier auszubreiten, ist die Möglichkeit Feedback und Meinungen von fremden Personen zu bekommen. Personen die mich nicht kennen, die nicht wissen was ich für ein Mensch bin, was für Schwächen und für Stärken ich habe. Ihr seht nur den Teil von mir, den ich euch zeige, ihr lest was ich schreibe und macht euch daraufhin euer eigenes Bild von mir - und das finde ich auch gut so. Wenn mir Bekannte sagen, dass mir ein Text gut gelungen ist, freue ich mich natürlich, aber ich freue mich noch mehr, wenn ich soetwas von fremden Leuten höre, weil ich da ganz sicher weiß, dass sie das nicht sagen, weil sie meine Freunde sind, sondern weil sie einfach finden, dass es so ist und sich deshalb die Zeit nehmen, mir, als fremder Person, ein Feedback da zu lassen.
Außerdem will ich, dass Menschen, die meine Texte lesen, zum Nachdenken angeregt werden. Ob da nicht doch was dran ist, ob ich nicht vielleicht sogar Recht habe, mit dem was ich schreibe. Oder auch, warum ich absolut im Unrecht bin. Ich wünsche mir einfach, dass Menschen sich dadurch ihre eigene Meinung über Themen bilden. Meine absolut unrealistische und total utopische Vorstellung wäre, dass eines Tages unter meinen Blogposts angeregte Diskussionen stattfinden, bei denen jeder seine Meinung dalässt und man aufeinander eingeht und argumentiert. Total verrückt, aber wer weiß. Vielleicht gilt ja auch mir das bekannte Zitat: "If you can dream it, you can do it."

Bis bald
Eure Doro